Ist eine Betriebshaftpflicht für einen Kleinunternehmer Pflicht?

Mein Freund möchte sich selbständig machen und hat mich gebeten ihn dabei zu unterstützen. Nicht direkt bei seinem Gewerbe, sondern bei der Klärung der Fragen, die man hat, wenn man in die Selbständigkeit wechselt.

Was muß alles beachtet werden?

Als erstes haben wir uns mit einem Steuerberater zusammengesetzt. Doch vielleicht hatten wir zu hohe Erwartungen, denn eine wirklich umfassende Beratung gab es nicht. Zumindest wissen wir jetzt, daß er nur ein Gewerbe anmelden muß. Da seine Tätigkeit keinen berufsrechtlichen Regelungen unterliegt, war es dass auch schon. Den steuerlichen Teil muss er natürlich berücksichtigen, aber das erfolgt im ersten Jahr erst mit der Einkommensteuererklärung.

Die Risiken absichern

Wenn er jetzt also nach der Gewerbeanmeldung loslegen kann, wie sieht es mit der Absicherung für ein Kleingewerbe aus? Ich habe dann festgestellt, daß es keine Betriebshaftpflichtversicherung Pflicht für Kleingewerbe Unternehmer gibt. Aber eine Betriebshaftpflicht ist da angebracht, wo man bei anderen einen Schaden verursachen kann. Über die verschiedenen Schadensfälle bei einer Betriebshaftpflichtversicherung kann man sich bei betriebshaftpflicht-betriebshaftpflichtversicherung.de informieren.

Bei meinem Freund ist das etwas schwierig zu beurteilen, denn er will einen ebay Shop aufmachen. Dabei gibt es sehr wohl Risiken, aber die liegen eher im Bereich des Markenrechts und anderer rechtlicher Anforderungen.

Leider gibt es hier keine passende Betriebshaftpflichtversicherung, aber diese würde meist wohl sowieso nichts nützen, denn oftmals hat die Versicherung eine Selbstbeteiligung von 1000 Euro in den Vertragsbedingungen vorgesehen. Und die meisten Abmahnungen wegen Urheberrechtsverletzungen oder anderer wettbewerbsrechtlicher Verfehlungen kann man ja beseitigen im Ebay-Shop. Nur die Anwaltskosten sind dann ärgerlich. Dies vor allem vor dem Hintergrund, daß viele Abmahnungen gar nicht korrekt sind. Hier würde wohl ein Anwalt helfen.

Mit der Rechtsschutzversicherung gegen Abmahnungen vorgehen

Ich halte es als Selbständiger also für sinnvoller sich mit einer Rechtsschutzversicherung abzusichern. Ich habe für meinen Freund einen günstigen Rechtsschutzversicherung Tarif über einen online Vergleich ausrechnen lassen und dabei die Berufsrechtsschutz mit einbezogen. Mit dieser Rechtsschutzversicherung erhält er die Absicherung für seine gewerbliche Tätigkeit und dazu noch eine zusätzliche private Rechtsschutzversicherung, denn diese sind miteinander kombiniert.

Die Berufsrechtsschutz übernimmt alle Kosten, wenn man einen Anwalt einschalten muß, um gegen eine Abmahnung vorzugehen. Und das kommt leider häufiger vor als man glaubt, denn häufig gibt es viele Neider im Internet, die einem den Erfolg nicht gönnen.

Fazit: Für meinen Freund war es sinnvoller sich eine Rechtsschutzversicherung zuzulegen, als eine Betriebshaftpflichtversicherung für sein Kleingewerbe abzuschließen.

Wo soll ich nur mein Geld anlegen?

Ich mache mir Gedanken darüber, wie ich mein Geld anlegen soll. Erst letzte Woche hat die Europäische Zentralbank (EZB) die Leitzinsen auf nur noch 0,05 Prozent gesenkt. Also, was jetzt machen?

Welche Alternativen zum Sparbuch gibt es?

Auf einem Sparbuch habe ich mein Geld auch schon vor der Zinssenkung durch die EZB nicht mehr angelegt. Dazu waren auch schon vor Jahren die Zinsen viel zu mickrig. Aber mit der jetzigen Zinssenkung der EZB steht zu befürchten, daß auch die Zinsen auf Festgeld- und Tagesgeldkonten sinken werden. Wo kann ich also jetzt noch für eine bestimmte Zeit gut und sicher Geld anlegen und trotzdem halbwegs gute Renditen erzielen?

Es kommt wohl darauf an, wie lange man das Geld anlegen möchte. Eine kurzfristige Kapitalanlage sollte mit wenig Schwankungsrisiko verbunden sein. Damit fällt die Geldanlage in Investmentfonds und in Aktien schon mal raus. Zu unbeständig sind die Kurs- und die damit verbundenen Wertentwicklungen. Es kann halt passieren, daß die Fonds in einem Jahr weit weniger Wert sind, als heute. Zumal es bei vielen Fonds auch noch einen Ausgabeaufschlag von 3 bis 6 Prozent gibt und der Kurswert erst mal um diesen Wert steigen muß, damit man keine Verluste hat.

Deshalb sollte man bei der Auswahl von Fonds auch auf den Rat von Experten hören, denn diese wissen über die Fonds und deren Besonderheiten meist recht gut Bescheid. Bei Geld-anlegen.eu kann man einen Kapitalanlage Vergleich und weitere Informationen erhalten. Ich habe das mal gemacht und mich dann zur Kapitalanlage in Investmentfonds beraten lassen. War doch sehr interessant und hilfreich.

Bei der kurzfristigen Geldanlage kaum Möglichkeiten

Leider kommen Investmentfonds als Geldanlage nur als langfristige Beimischung für mich in Frage. Also, wohin mit dem Geld, daß man in einem Jahr wieder benötigt? Hier bleibt wohl nur übrig das Geld auf einem Festgeld- oder Tagesgeldkonto anzulegen. Dabei bevorzuge ich das Tagesgeldkonto, denn die Zinsen sind hier fast genau so hoch, wie bei einem Festgeldkonto. Doch man kann über das Kapital jederzeit verfügen und muss nicht auf Kündigungsfristen achten.

Fazit: Nur mit einer langfristigen Kapitalanlage lassen sich derzeit gute Renditen erzielen. Allerdings auch mit einem höheren Schwankungsrisiko. Kurzfristig bleibt für mich nur das Tagesgeldkonto übrig.

Steuern wir in eine Deflation?

Nun ist es also soweit, laut offizieller Zählung liegt die Inflation in Europa unter Null, wie das Eurostat berichtet.

Ist Deflation wirklich so schlecht?

Das Handelsblatt berichtet über die negative Inflationsrate, als sei dies ein riesen Problem. Doch ich sehe das völlig anders. Man kann in der heutigen Wirtschaft nich pauschal davon ausgehen, daß fallende Preise schlecht für die Konjunktur sind. Ganz im Gegenteil, gerade der Ölpreisverfall wird einige Milliarden Euro bei den Verbrauchern mehr in den Taschen lassen. Dieses Geld wird direkt in den Konsum gehen.

Die Einsparungen bei den Energiekosten werden sicher nicht auf Sparkonten landen. Denn dazu hat die breite Masse der Bevölkerung einfach zu wenig Nettogehalt. Es reicht gerade zum Leben, aber nicht zum sparen. Die Zeiten, in denen fallende Preise bedeuten, daß Verbraucher mit ihren Anschaffungen warten, gehören längst der Vergangenheit an.

Wer hat Probleme mit der Deflation?

Eine Deflation ist allenfalls für den Staat negativ. Denn wenn der Wert der umgesetzten Waren und Dienstleistungen stagniert oder zurückgeht, dann sinken auch die Steuereinnahmen. Und da fast alle EU Staaten Haushaltsdefizite haben, ist das besonders für die angeschlagenen Staaten besonders schlecht.

 

Nach der Korrektur Geld in Fonds anlegen?

Die Aktienmärkte weltweit haben in den letzten Tagen einige Prozentpunkte korrigiert. Die Frage ist, ob man jetzt schon in Aktienfonds einsteigen sollte, oder ob man besser noch warten sollte.

Korrekturen können noch viel tiefer gehen

Die Korrekturen an den deutschen Börsen haben zwar schon einige Prozent betragen, sind meiner Meinung nach aber noch nicht ausreichend, um die Korrektur als beendet zu bezeichnen. Wenn man also langfristig sein Geld in Investmentfonds investieren möchte, dann sollte man noch warten.

Die Wirtschaftsdaten verschlechtern sich weltweit. Das spiegelt sich auch in den Kursen der Rohstoffe wieder. Der Ölpreis ist schon stark gefallen, was auf eine wirtschaftliche Abkühlung weltweit hindeutet. Wer mit der Geldanlage nicht länger warten möchte, der sollte sein Geld nur kurzfristig anlegen und dabei auf die technische Verfassung des Marktes achten. Schnell rein in den Markt und bei Gewinnen sofort wieder raus.

Sollten sich die wirtschaftlichen Daten nicht bald verbessern, so drohen weitere Einbrüche an den Aktienmärkten. Und damit auch bei Aktienfonds. Aktien werden stark durch den Gewinn des Unternehmens beeinflusst. Wenn sich nun weltweit die Konjunktur abkühlt, dann werden auch die Gewinne der Unternehmen sinken. Und das ist schlecht für die Kursentwicklung der Aktien und Aktienfonds.

Deshalb sollte man sich auch die besten Aktienfonds in Branchen heraussuchen, die von einer wirtschaftlichen Abkühlung wenig betroffen sind. Dabei sollte man sich auch die zugrunde liegenden Branchen oder Geschäftsfelder der Fonds genau aufschlüsseln lassen.

Wie weit eine Korrektur gehen kann

Aber wann sollte man denn nun in Investmentfonds einsteigen? Wenn man sich einmal die langfristigen Kursverläufe der Aktienmärkte ansieht, dann haben Korrekturen auch schon mal 30 Prozent und mehr betragen. Davon sind wir noch meilenweit entfernt. Sollten die Kurse von den historischen Höchstständen aus dem Sommer um 20 Prozent korrigieren, dann müsste beispielsweise der Dax noch auf 8000 Punkte fallen. Bei 30 Prozent wären das ca 7000 Punkte!!!

In dem Fall, daß wir eine starke Abkühlung der Wirtschaft sehen, wie im Jahr 2008, dann würde der Dax sogar um 50 Prozent einbrechen. Das wäre dann ein Stand von 5000 Punkten etwa!!! Man sollte also noch abwarten, und erste Positionen an Aktienfonds erst aufbauen, wenn der Markt um mindestens 25 Prozent korrigiert hat. Denn nichts ist schlimmer, als Jahre zu brauchen, bis man seine Einstandskurse bei den Investmentfonds wieder erreicht hat…

Medienfonds Urteil – Bank muss Steuerschäden erstatten

Das Landgericht Aachen hat in einem Fall entschieden, dass eine Bank für Steuerschäden, die durch geschlossene Fonds entstanden sind, diese dem Anleger erstatten muss.

Dieser Fall wurde vor Gericht verhandelt: Ein Geldanleger kaufte für 35.000 Euro im Jahre 2004 Anteile am Medienfonds Montranus II des Initiators Hannover Leasing. Dabei finanzierte er 16.380 Euro über einen Bankkredit. Dem Anleger drohten nun Steuernachzahlungen, weil die Hannover Leasing bei mehreren Medienfonds nur einen Bruchteil des eingesammelten Geldes in Filmprojekte steckte. Die Verluste der Medienfonds hatten die Anleger vorher steuerlich geltend gemacht.

Der Anleger wollte im Juli 2011 aus dem Montranus II Medienfonds aussteigen und widerrief den Darlehensvertrag um das Geschäft rückabzuwickeln. Begründet wurde der Widerruf mit einer fehlerhaften Widerrufsbelehrung im Fondsprospekt, was die Bank bestritt und die Rückabwicklung ablehnte. Die Bank begründete die Ablehnung damit, dass der Prospekt fehlerfrei und der Anspruch auf Widerruf verjährt sei.

Das Urteil des Gerichts

Der Streit ging vor das Landgericht Aaachen, welches entschied, dass der Widerruf des Anlegers zulässig sei, weil die Frist wegen der fehlerhaften Widerrufsbelehrung nicht abgelaufen sei. Die Widerrufsbelehrung sei erst auf Seite 105 des Prospektes versteckt gewesen und über der Klausel hätte der Hinweis „MUSTER“ gestanden. Damit wurde dem Anleger vorgetäuscht, dass es sich nur um eine allgemeine Information handele und bei Vertragsabschluss noch eine individuelle Widerrufserklärung hinzukomme.

Damit habe die Bank keine gültige Widerrufserklärung und der Vertrag kann Rückabgewickelt werden. Auch steuerliche Nachteile, wie Säumniszuschläge muss die Bank erstatten.

Dieses Urteil ist wohl eines der ersten, bei der eine Bank auch Steuerschäden bei geschlossenen Fonds erstatten muss.

icsagr-fei.org geht an den Start

Endlich ist es soweit! Die neue Webseite von icsagr-fei.org ist mit einem neuen Layout online gegangen.

Ich werde hier meine Ansichten und Meinungen zu den technologischen und wirtschaftlichen Entwicklungen in Deutschland und der Welt veröffentlichen. Besonders die bedrohte politische und finanzielle Stabilität wird wohl eines meiner Hauptthemen werden. Aber ich werde natürlich auch über die Dinge schreiben, die mich alltäglich bewegen.

Derzeit scheint es leider eine Menge Hacker Angriffe auf WordPress Blogs zu geben, deshalb werde ich mich wohl erst mal mit der Sicherheit meiner Blogs beschäftigen müssen. Aber vielleicht schreibe ich darüber ja mal einen Beitrag.

Also, kommt ruhig in ein paar Tagen wieder auf dieser Webseite vorbei. Ich werde mich bemühen regelmäßig Beiträge zu schreiben.